Wenn es den VPS bisher nicht gegeben hätte...

Mit viel Geduld und Einsatz gelang es dem Verband immer wieder in den verschiedensten Bereichen zu intervenieren:

Bettengrenzen
Ab 1979 wäre die Höchstgrenze mit 8 Betten festgelegt worden; der VPS erreichte die Regelung von 10 Betten plus Kinderbetten, und ab 1988 6 Zimmer oder 4 Wohnungen.

ICIAP
Ohne die Interventionen des VPS hätten die Vermieter in den Jahren 1988 bis 1998 genau doppelt so hohe Steuern entrichten müssen; jeder kann sich selbst ausrechnen, wie viel er mehr zu zahlen gehabt hätte.

"Minimum Tax"
Ohne die Interventionen des VPS hätten die Vermieter in den Jahren 1988 bis 1998 genau doppelt so hohe Steuern entrichten müssen; jeder kann sich selbst ausrechnen, wie viel er mehr zu zahlen gehabt hätte.Dem Verband ist es zu verdanken, dass in den Jahren 1993 bis 1995 die Vermieterbetriebe nicht nur von den Vorschriften der „Minimum Tax“ befreit wurden, sondern sogar eine steuerbe-günstigte Regelung erhielten, welche den nichtlandwirtschaftlichen Vermietern eine Steuer und Bürokratiekosten-Ersparnis von mindes-tens 1,2 Millionen Lire in jedem der drei Jahre mit sich gebracht hat.

NISF/INPS
Seit Inkrafttreten des Gesetzes 217/83, besonders im Jahrzehnt 19831993, konnte der VPS jenen Mitgliedern, die sich rechtzeitig meldeten und ihre Dokumentationen einbrachten, eine akzeptable Lösung ihrer Versicherungsprobleme vorschlagen. Seit 1995 gilt die Regelung, dass Privatvermieter nicht mehr zur Zahlung der Fixbei-träge verpflichtet sind, sondern einen bestimmten Prozentsatz (der-zeit 16,7%) auf das Nettoeinkommen zahlen. Dem VPS ist es gelun-gen, die Problematik rund um die fast schon existenzbedrohlichen Nachzahlungsforderungen seitens des Nationalinstituts für Soziale Vorsorge NISF/INPS endgültig zu entschärfen und für fast alle der zahlreichen verschiedensten Sonder und Einzelfälle eine annehmbare Lösung zu finden.

Investitionsbeihilfen / Förderungsgesetz
Ohne VPS gäbe es auch kein Förderungsgesetz, welches bisher zum Vorteil der Vermieter dreimal erneuert und erweitert wurde.Weitere Überarbeitung der Förderrichtlinien sind auch in Zukunft noch nötig und werden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Tourismus dem-nächst in Angriff genommen. Sie sollen den zeitgemäßen Bedingungen angepasst und für die Vermieter klare Richtlinien enthalten. Was die Auszahlungsfristen betrifft, sollen diese zwei Jahre nicht über-schreiten.

SIP
Ohne die VPS-Intervention hätten Vermieterbetriebe, die ihr Telefon nicht schon als gewerblich angemeldet hatten, bereits im Jahr 1991 eine mehrjährige Differenz mit Verzugsgebühren nachzahlen müssen.

Tourismusgesetzgebung
Das Landesgesetz 12/95 und damit zusammenhängend die Einstufungs-Ordnung hat nachweislich zum besseren Image der Privat-vermieterbetriebe beigetragen.

Internetaktion - Mit Landesförderung ins Internet
Durch die Initiative vom VPS und durch die Unterstützung vom Amt für Tourismus ist es für einen Zeitspanne gelungen, den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, mit Landesförderungen eine eigene Home-page ins WWW (word wide web – weltweite Netz) zu stellen.

Neueinstufung
Die Neueinstufung ist eine aus einem Gesetz resultierende Maßnahme und soll für die Privatvermieter als eine Qualitätserhebung gewertet werden. Diese Einstufung ersetzt die bisher geltende Selbsteinstufung und wird von einer vom Land bestellte Kommission seit Jänner 2007 durchgeführt. Der Verband hatte bezüglich der Neueinstufung eine breit angelegte Informations und Beratungskampagne gestartet und war den einzelnen Mitgliedern beim Ausfüllen des Kriterienkatalogs beratend zur Seite gestanden. Bisher wurden bereits 45 Betriebe mit der höchsten Auszeichnung, sprich „4 Sonnen“ landesweit eingestuft.

Qualitative Erweiterung
Dem Verband ist es nach jahrelangen intensiven Bemühungen (viele Vorsprachen und Überzeugungsarbeit bei den zuständigen Politikern waren erforderlich) im Jahr 2007 endlich gelungen, einen Durchbruch bzgl. der Lockerung der baugesetzlichen Bestimmungen für Privat-vermieter zu erzielen. Die Möglichkeit der Qualitativen Erweiterung wurde in der Zwischenzeit auch bereits von mehreren Vermietern lan-desweit genutzt. Auf Grund der Wiedereinführung der Baukosten-abgabe und vor allem deren unterschiedliche Handhabe in den ein-zelnen Gemeinden, wurde die Euphorie vieler Privatvermieter jedoch gebremst.
Mit Juni 2009 ist nun aber auch, nicht zuletzt auf Grund mehrer Interventionen von Seiten des Verbandes, der letzte Wermutstropfen beseitigt. Die Baukostenabgabe, welche bis dato je nach Gemeinde auch bis zu 15 % betragen konnte, darf nun die 3 % nicht über-schreiten. Diesen Beschluss hat Anfang Juni die Landesregierung gefasst.

Branchenstudien
Die geänderten Branchenrichtwerte verursachten im Frühjahr/ Sommer 2007 eine katastrophale Situation für Privatvermieter. Mit wenigen Ausnahmen war die Kategorie nicht im Stande die staat-lichen Vorgaben zu erfüllen und die Vermieter/innen hätten somit auf Einkommen Steuern bezahlen müssen, welche nicht erwirtschaftet wurden. Dank der Intervenierung von Seiten des Verbandes und der Zusicherung einer Unterstützung von Seiten der Senatorin Helga Thaler-Außerhofer konnte Schlimmeres vermieden werden.

Vermarktungsgruppe "südtirol privat. einfach herzlich"
Der VPS hat in den letzten Jahren große Anstrengungen unternom-men, um den Bekanntheitsgrad der Privatvermieter Südtirols über die Schiene von kleinundfein.org, aber vor allem über die Vermarktungs-gruppe „südtirol privat. einfach herzlich“ auszubauen und auf dem Tourismusmarkt größere Sichtbarkeit zu erzielen. Als einen großen Erfolg ist seit 2008 die Anerkennung von „südtirol privat“ als offi-zielle Vermarktungsgruppe durch die SMG zu werten, was eine ganze Reihe von Vermarktungstätigkeiten beinhaltet.

Öffnung zu anderen Verbänden
Die letzten Jahre waren geprägt von dem Bemühen einen neuen und zeitgemäßen Weg zu finden, der es dem Verband ermöglicht hat, seine Selbstständigkeit zu bewahren und gleichzeitig die Unterstüt-zung anderer Verbände, allen voran des HGV’s, zu erhalten. Die Öff-nung zu anderen Verbänden war ein wichtiger Schritt und dadurch wurde und wird auch in Zukunft die bestmögliche Betreuung der Mitglieder in allen Belangen gewährleistet.

Und vor allem
Ohne VPS gäbe es keine spezialisierte Fachinformation. Die meisten Vermieterbetriebe wären auf kostspielige Fremdberatung angewie-sen.

zur Unterkunftssuche

Volltextsuche

WebMail